Sprecherziehung

Gerade Lehrer und andere berufliche ‚Vielsprecher’ verfügen mitunter über keine gute Sprechtechnik. Der ‚Erfolg’ lässt nicht lange auf sich warten, es beginnt mit gelegentlichem Räuspern und führt bald zu einer anhaltenden Heiserkeit, welche die Ausübung des Berufes ernsthaft beeinträchtigen kann.

Auf zahlreichen Seminaren begegnete ich immer wieder Menschen, mit solchen und ähnlichen Problemen. Häufig sind auch Frauen dabei, die nicht gelernt haben, laut zu werden und sich daher schlecht durchsetzen können.

Übungen zur Atemvertiefung, zur deutlichen Artikulation und für eine kraftvolle Stimmgebung können helfen, das Sprechen sicherer und die Mitteilung effektiver zu gestalten. Wenn man Einblick in die Variationen von Lautstärke, Tonhöhe, Stimmgebung, Satzmelodie und Sprechtempo bekommt, kann man lernen, die eigene Sprache kreativer und somit erfolgreicher zu gestalten.

Erfahrungsgemäß dauert solch ein Lernprozess länger als ein Wochenende, aber man kann schon erste Einblicke bekommen, die immer wieder zurückgerufen werden können. Manchmal hilft auch schon ein geeigneter Anstoß und bringt einen Prozess ins Rollen, der schon länger im Stillen gärte.

Auf jeden Fall sollte man es nicht als Schicksal hinnehmen, dass die eigene Stimme dünn oder piepsig, kratzig oder belegt ist und unsere Kommunikation behindert. Oft ist es nur eine Folge mangelnder Aufmerksamkeit oder ungünstiger ‚Stimmhygiene’.
Eine gesunde Stimme bedarf der regelmäßigen Pflege und Übung - genauso wie andere Muskeln!

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